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Psychische Gesundheit

Psychische Gesundheit ist ein lebenslanger Prozess. In jeder Generation und in jeder Lebensphase sind andere psychische Herausforderungen zu bewältigen. Gesundheitsförderung und Prävention tragen dazu bei, dass ein möglichst grosser Anteil der Bevölkerung über gute Voraussetzungen verfügt, um ein psychisch gesundes Leben zu führen.

Kinder und Jugendliche

Das Kantonale Aktionsprogramm (KAP) «Psychische Gesundheit für Kinder und Jugendliche» hat die Vision, dass Kinder und Jugendliche psychisch gesund sind und über eine gute gesundheitsbezogene Lebensqualität verfügen.
Es wird von verschiedenen Umsetzungspartnern realisiert (Laufzeit: 2017-2020) und von Gesundheitsförderung Schweiz mitfinanziert.

Kinder psychisch kranker Eltern

Kinder und Jugendliche, die in Familien mit psychisch erkrankten oder suchtkranken El-tern aufwachsen, sind Belastungen ausgesetzt, welche eine gesunde Entwicklung gefährden können und das Risiko erhöhen, eine eigene Verhaltensauffälligkeit, Suchterkrankung oder psychische Erkrankung zu entwickeln. Deshalb wurde das Projekt mit folgender Vision lanciert:

„Kinder und Jugendliche, die in Familien mit psychisch belasteten Eltern aufwachsen, werden erreicht und nachhaltig unterstützt.“

Fachpersonen spielen bei diesem Vorhaben eine Schlüsselrolle. Damit das Vorgehen und die Massnahmen auf die Praxis abgestimmt sind, wurde eine Umfrage durchgeführt, deren Resultate im Ergebnisbericht dokumentiert sind.

Dieses Projekt ist Teil des Kantonalen Aktionsprogramms „Psychische Gesundheit für Kinder und Jugendliche“, welches mit Unterstützung von Gesundheitsförderung Schweiz 2017 - 2020 durchgeführt wird. Gleichzeitig besteht eine Kooperation mit dem Interreg V Projekt KIG III - Kinder im seelischen Gleichgewicht (ABHO30), welches in der Bodenseeregion die psychische Gesundheit von Kindern fördern möchte und über die Grenzen hinweg zu einer besseren Vernetzung und Zusammenarbeit beitragen will.

Vernetzung Guter Start ins Erwerbsleben

Ein erfolgreicher Übergang von der obligatorischen Schulzeit in die weiterführende schulische Ausbildung oder die Berufsausbildung ist für den gesamten Lebensverlauf entscheidend. Eine Grafik visualiert die bestehenden Angebote im Kanton Thurgau auf einen Blick. Um für alle Jugendlichen den Wechsel von der Sekundarstufe I (obligatorische Schulzeit) in die Sekundarstufe II (Berufslehre oder Mittelschule) gut zu gestalten, bieten verschiedene Institutionen Unterstützung an.

Ältere Menschen

Das Kantonale Aktionsprogramm «VIA Thurgau» legt besonderes Gewicht auf die Förderung der sozialen Teilhabe von Menschen in der dritten und vierten Lebensphase. Es wird von verschiedenen Partnern umgesetzt (Laufzeit: 2018-2021) und von Gesundheitsförderung Schweiz mitfinanziert.