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Sucht

Das Thurgauer Suchtkonzept 2015-2020 geht von einem breiten Verständnis von Sucht aus und setzt neben Behandlung, Schadensminderung und Repression einen starken Fokus auf die Prävention. Eine umfassende Suchtarbeit soll die gesellschaftliche Problemlast von Suchtverhalten sowie die dadurch versursachten Kosten der öffentlichen Hand reduzieren.

Gesuche Alkoholzehntel / Spielsuchtfonds

Die vom Bund erhobene Steuer auf Spirituosen und Glückspiele kann für die Prävention und Behandlung der verschiedenen Suchtformen sowie für Forschung und Weiterbildung eingesetzt werden.

  • Der sogenannte Alkoholzehntel wird für die Prävention und Bekämpfung des Alkoholismus, des Suchtmittel-, Betäubungsmittel- und Medikamentenmissbrauchs verwendet.
  • Gelder aus dem Spielsuchtfonds werden für die Prävention und Bekämpfung der Glücksspielsucht eingesetzt.

Für Projekte und Angebote im Bereich der Prävention und Behandlung von Suchtmittelmissbrauch und Glücksspielsucht sowie Forschung und Weiterbildung können Gesuche für Betriebs- oder Projektbeiträge beim Amt für Gesundheit eingereicht werden.

Formulare zum Gesuchsantrag

Jugendschutz / Alkoholprävention

Alkohol ist bei Jugendlichen die am häufigsten konsumierte psychoaktive Substanz. Neben Präventionsmassnahmen bei Jugendlichen sind die Beschränkung der Zugänglichkeit und vor allem umfassende Massnahmen in der Gemeinde zentral. Die Perspektive Thurgau hat ein spezifisches Angebot im Bereich Jugenschutz und Alkoholprävention. Es richtet sich an

  • Gemeinden bei der Planung und Umsetzung einer aktiven Alkoholpolitik
  • Gastronomiebetriebe und Detailhandel bei der Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen
  • Veranstalter und Vereine bei Festivitäten und Partys
  • Eltern und Erziehungsberechtige bei erzieherischen Fragen

Spielsucht

Zur Verhinderung oder Reduktion von Problemen in Zusammenhang mit Glücksspielen wird SOS-Spielsucht in Kooperation mit den Kantonen SG, GR, GL, AR und AI angeboten.

Die Webseite SOS-Spielsucht bietet Informationen rund um das Thema Glücksspielsucht und kostenlose und anonyme Beratung: per Telefon und Online.

Tabakpräventionsprogramm

Ziele des Kantonalen Tabakpräventionsprogramms sind den Einstieg von Jugendlichen in den Tabakkonsum zu verhindern, junge Erwachsene im Ausstieg aus dem Tabakkonsum zu unterstützen und die Passivrauchbelastung zu verringern.

Das kantonale Tabakpräventionsprogramm wird von der Lungenliga Thurgau umgesetzt und vom Tabakpräventionsfonds des Bundes mitfinanziert. Bei der Umsetzung werden die im Kanton Thurgau bestehenden Organisationen und Akteure miteinbezogen und unterstützt.

Testkäufe Alkohol und Tabakwaren

Testkäufe für Alkohol und Tabakwaren sind Bestandteil des Jugendschutzes. Allgemeine Informationen und "Checkpoint"-Materialien Jugendschutz stellt die Perspektive Thurgau Gemeinden und Betrieben zur Verfügung.

Das Amt für Gesundheit leistet einen Finanzierungsbeitrag an die Gemeinden, die Testkäufe mit dem Blauen Kreuz durchführen. Der Leitfaden Testkäufe Alkohol und Tabakwaren für die Gemeinden beschreibt u.a. den Nutzen von Testkäufen und das Vorgehen zur Teilfinanzierung.

Unterlagen und Links für die Gemeinden

Unterlagen und Links für die getesteten Betriebe

Die Informations- und Schulungsunterlagen zum Thema Jugendschutz beziehen sich mehrheitlich auf das Thema „Alkohol“. Die Inhalte können aber problemlos auf das Thema „Tabak“ übertragen werden.

Gesetzliche Grundlagen

Passivrauchschutz

Als Handreichung für die Gemeinden wurde im Rahmen des Kantonalen Tabakpräventionprogramms die Broschüre "Fragen und Antworten zum Passivrauchschutz" erstellt. Sie enthält Informationen zu

  • Welches sind die gesetzliche Grundlagen?
  • Wo gilt das Rauchverbot?
  • Was für Bestimmungen gelten für Raucherräume und -lokalen?
  • Wer ist für den Vollzug zuständig?